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CAURUS Technologies präsentiert Lösung zur Waldbrandbekämpfung in schwierigem Gelände beim 2. Waldbrand Symposium Alpin  

Symbolisiert Praesenz von CAURUS Technologies beim Waldbrand Symposion
Ralf Hansen fuer CAURUS Technolgies beim Waldbrand Symposium Alpin

Am 9. Mai 2026 nahm für CAURUS Technologies Entwicklungsingenieur Ralf Hansen auf Einladung des Kreisfeuerwehrverbands Oberallgäu und der Feuerwehr Oberstdorf e.V.  am 2. Waldbrand Symposium Alpin teil. Das Symposion ist eine länderübergreifende Fachtagung, für Experten, Branchenvertreter und Praktiker, die sich mit der Waldbrandbekämpfung im alpinen Raum befassen. Diese haben sich zu einem ganzjährigen Problem entwickelt: Studien für den Zeitraum 2005–2022 zeigen auch im Winter und Herbst eine erhebliche Brandaktivität. Viele Brände ereignen sich heute außerhalb der vermeintlichen „klassischen“ Brandsaison. Daher gewinnt der Austausch über Erfahrungen, neue Ansätze und innovative Technologien zunehmend an Bedeutung. 

Die Teilnehmer tauschten operative Erfahrungen aus, diskutierten und hörten einige unbequeme Wahrheiten zum Stand der Waldbrandbekämpfung in den Alpen. Hier sind die Highlights, die Ralf für CAURUS Technologies mitgenommen hat: 

Hubschrauber bleiben ein wichtiges Mittel – aber mit begrenzten digitalen visuellen Hilfsmitteln

Alle Praktiker im Raum waren sich einig: In schwierigem alpinem Gelände bleiben Hubschrauber das luftgestützte Rückgrat der Waldbrandbekämpfung. Allein beim Einsatz in Latsch/Vinschgau im Dezember 2025 wurden über 7000 Flugminuten mit sechs Flugzeugen verzeichnet. Herausfordernd war hier, dass Rauch die Sicht auf die Ausbreitung des Feuers verdeckte, Piloten und Einsatzleiter hatten keinen gemeinsamen Echtzeit-Überblick, und die Lagebeurteilung erfolgte größtenteils über Funkmeldungen der Bodenteams. Entscheidungen der Einsatzleitung mussten ohne vollständige Daten getroffen werden. 

Drohnen bleiben am Boden, wenn Hubschrauber fliegen – Reduzierte Überwachungskapazität  

In mehreren Fallstudien – Innsbruck Nordkette, Partenkirchen, Allgäu – zeigte sich das gleiche Muster: Drohnen kommen nur zum Einsatz, wenn Hubschrauber am Boden bleiben. Sobald ein Hubschrauber abhebt, landet die Drohne – eine einfache, aber notwendige Sicherheitslogik. Das bedeutet auch, dass Löschmaßnahmen meist ohne Echtzeit-Überwachung des Feuers und des Wassers aus der Luft stattfinden. 

Bessere Daten bedeuten bessere Entscheidungen – Optimierung der Möglichkeiten. 

Symbolisiert den CAURUS Technologies im Flug
Die Sensor-Plattform am Kran zeigt die einfache Aufhängung

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass bei Waldbränden im alpinen Raum Einsatzkräfte oft frühzeitig entscheiden müssen, ob sie ein Feuer bekämpfen oder lediglich eindämmen – denn der Zugang ist schwierig, die Ressourcen sind knapp und die Kosten einer Fehlentscheidung sind hoch. Die Erkenntnis ist ebenso einfach wie klar: Wenn man die Präzision des Wasserabwurfs und die Sichtbarkeit der Brandausbreitung zuverlässig verbessern könnte, dann gäbe es auch für jene Bränd, die man heute einfach brennen lassen muss, Eingriffsmöglichkeiten. 

Genau diese „Lücke“ ist der Antrieb für die Entwicklung bei CAURUS Technologies. Unser digitales Leitsystem ist so konzipiert, dass es direkt am Hubschrauber selbst funktioniert – es sind keine separaten Drohnen erforderlich, es gibt keine Konflikte im Luftraum und keine zusätzliche operative Komplexität. Jeder Löschflug wird gleichzeitig zu einem Beobachtungsflug. Die Einsatzleitung erhält Echtzeitdaten und eine Live-Analyse darüber, wo das Wasser tatsächlich auftrifft, wie es wirkt und wo sich das Feuer ausbreitet. Adaptation Technologie, wie sie sein sollte! 

Symbolisiert die Nutzung der Sensor-Plattform im Flug
Die Sensor-Plattform kann einfach zwischen Wasserbehälter und Fluggerät eingehängt werden.