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Ein Löschhubschrauber fliegt in Richtung Feuer

Heraus­forderungen

Immer stärker wütende Waldbrände, zunehmende Wasserknappheit, Klimawandel und CO2-Emissionen werden zur Herausforderung für Einsatzkräfte bei der modernen Waldbrandbekämpfung aus der Luft. Benötigt werden neue Technologien, die mit besserer Wassereffizienz und digital unterstützter Brandbekämpfung schnelleres Löschen, geringeren Wasserverbrauch, effizientere Hubschraubereinsätze und sicherere Flüge für die Piloten ermöglichen. CAURUS Technologies digital gestützte Löschtechnologie kann bestehende Praktiken ergänzen, Menschenleben schützen, Ressourcen sparen, CO2-Emissionen reduzieren und die Kosteneffizienz der Einsätze erhöhen.

Verstärkt wütende Waldbrände

Waldbrände sind ein wachsendes, globales Problem, das besonders durch den Klimawandel noch verschärft wird. Der Klimawandel verursacht hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und mehr Wind. In Kombination führen diese Faktoren zum Austrocknen des Wassers in den oberen Bodenschichten, wodurch brennbare Biomasse entsteht, die sich leicht entzündet und zu einer schnellen Ausbreitung von Waldbränden führt. Waldbrände führen zu enormem Leid für Mensch und Tier. Und sie haben in den letzten Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar pro Jahr an Schäden verursacht.

„Wir sehen eine neue Qualität der Feuer – immer häufiger gibt es Feuersituationen unter Extrembedingungen, Feuer die jenseits jeder Kontrollschwelle brennen. Neu ist auch, dass Orte wie Grönland, Norwegen und Island ein Feuerproblem bekommen, nicht nur Spanien oder Südwestfrankreich. “

Alexander Held, Experte Feuerökologie, European Forest Institute

Das Bild zeigt einen verheerenden Waldbrand
Illustriert die vermehrt auftretende Wasserverknappung durch Dürre auch in bisher "grünen" Gebieten

Wasserknappheit

Gleichzeitig bringt die Nutzung von Wasser zum Löschen eines Waldbrands gleich zweierlei Probleme mit sich. Die ohnehin in Perioden von extremer Trockenheit reduzierten Wasserbestände werden durch die Entnahme von Löschwasser noch stärker belastet. Bei Waldbränden erfolgt die Löschwasserentnahme in der Regel aus offenen Gewässern (z.B. Bächen, Flüssen, Teichen) oder aus Brunnen.  Dieser Löschwasserbedarf aus Gewässern kann in Trockenperioden immer weniger oder gar nicht gedeckt werden. Gleichzeitig kann der Einsatz von großen Mengen Löschwassers (Meerwasser) zu verschiedenen negativen Folgen für Umwelt und Trinkwasser führen.

CO2-Emissionen

Jeder Waldbrand setzt CO2-Emissionen frei. Im Durchschnitt wurden in den letzten 20 Jahre pro Jahr 6,9 Gt CO2-Emissionen durch Waldbrände freigesetzt. Das sind mehr als doppelt so viel wie die Emissionen aller 27 Mitglieder der Europäischen Union im gleichen Zeitraum. Darüber hinaus kann verbrannter Wald auch nicht mehr als Kohlendioxidsenke funktionieren.

Der Wald brennt stark und erzeugt damit CO2
Ein Feuerwehrmann vor einem verheerenden Waldbrand

Sicherheitsrisiken für die Einsatzkräfte

Und nicht zuletzt birgt jeder Löscheinsatz gegen Waldbrände ein Risiko für die Einsatztruppen. Egal, ob sie am Boden gegen das Feuer kämpfen oder als Helikopterpiloten in geringer Höhe über ein Flammenmeer und schwieriges Gelände fliegen – ihre Nähe zum Feuerinferno bedeutet ein Risiko für Leben und Gesundheit. Immer wieder kommt es zu Abstürzen, wenn Piloten dicht über dem Feuer fliegen müssen.

Bei Waldbränden ist nicht nur die breitflächige Brandbekämpfung wichtig. Herausfordernd ist auch die Nachsorge, in der einzelne noch aufflammende Brandherde und Glutnester identifiziert und eliminiert werden müssen. In schwierigem Gelände wie z.B. Steilhanglagen passiert das zusätzlich per Hubschrauber, denn aufgrund von Gefahren, z.B. Felsstürze, kann in solches Gelände nicht sofort Bodenpersonal eingesetzt werden. 

„Wenn ich als Flughelfer bei Nachlöscharbeiten schwieriges Gelände nach restlichen Brandherden oder Glutnestern absuche, dann wären für mich Livebilder in den Hubschrauber mit Wärmebildern super hilfreich. Dann könnte ich genauer einweisen, wo nochmal Wasser abgeworfen werden muss.”

Heiko Lenz, Flughelfer Zollernalbkreis.

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