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CAURUS Technologies erhält grünes Licht und Förderung für Projekt “Forest Shield” 

Das Projekt „Forest Shield“ von CAURUS Technologies hat erfolgreich die Bewerbung im Rahmen des Forest Fire Fighting Transfer Laboratory (FFFLab) abgeschlossen. Die damit verbundene Förderung soll nun eingesetzt werden, um innerhalb von “Forest Shield” ein innovatives System weiterzuentwickeln, welches die Effizienz von Löschmittelabwürfen aus der Luft und digitale Lageinformationen signifikant verbessert. Ziel ist es, die Wirksamkeit von Abwürfen präzise zu analysieren, indem geo-referenzierte Sensordaten aus dem sichtbaren und Infrarotbereich mit neuen Simulationsmodellen verknüpft werden, um u.a. Rückmeldungen über den Erfolg von Löschmaßnahmen zu ermöglichen. Dadurch erweitern sich für Einsatzkräfte und deren Leitung die Entscheidungsgrundlagen, Löschmittel gezielter einzusetzen und die Effektivität sowie Sicherheit luftgestützter Brandbekämpfung zu erhöhen.

Das Projekt wird zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (Fraunhofer ITWM) betrieben und kombiniert Simulations- und Inferenzmodelle. Auf Basis der MESHFREE Simulationssoftware des Fraunhofer ITWM wird ein Demonstrator zur Analyse und Simulation von Wasserabwürfen aus der Luft entwickelt. Zu diesem Zweck werden jene Bilder und Daten, die der CAURUS Technologies Sensor und seine Software während des Wasserabwurfs bei Löschflügen sammelt und verarbeitet, genutzt. 

Langfristig sollen Wasserabwürfe aus der Luft mithilfe des Simulationssystems besser planbar sein, um damit die die Vorhersage der Wirksamkeit des Wasserabwurfs – die Inferenz – sowie Präzision, Effizienz und Sicherheit für beteiligte Einsatzkräfte maßgeblich zu verbessern. Dabei soll auch Forst-Wissen mit einbezogen und verstärkt genutzt werden. Simulation und Inferenz ergeben zusammen ein beständig lernendes System. 

Dr. Jeroen Staab verstärkt das Team

Symbolisiert neuen Mitarbeiter bei CAURUS Technologies
Dr. Jeroen Staab

Für das Projekt hat das Startup-Unternehmen auch sein Team verstärkt und heißt Dr. rer. nat. Jeroen Staab an Bord von CAURUS Technologies willkommen. Dr. Staab entwickelt seit 2016 KI-gestützte Workflows an der Schnittstelle von Geospatial-KI, Computer Vision und klassischer Datenanalyse. Zuvor hat er mehr als sechs Jahre am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als Wissenschaftler in der Abteilung Georisiken und zivile Sicherheit gearbeitet. Seine Schwerpunktexpertise umfasst die Entwicklung von automatisierten Systemen zur Extraktion relevanter Informationen aus verschiedensten Datenquellen. Diese, auch als “Computer Vision” bezeichnete Technologie, skaliert er aus der satellitengestützten Erdbeobachtung in die praktische Anwendung mit Drohnen und anderen optischen Überwachungssystemen.  Er bring außerdem viel Erfahrungen im Management von wissenschaftlichen Projekten sowie der Analyse komplexer räumlicher Herausforderungen mit.